RECHTLICHES
Stand: Oktober 2026, broVision Studios
Diese AGB gelten ergänzend zum Dienstleistungsvertrag (Social-Media-Betreuung), zum Produktionsvertrag (Drone Vision – Einmalproduktion) sowie zu den Verträgen über Promo-Videos und Website-Erstellung. Bei Widersprüchen zwischen dem jeweiligen Vertrag und diesen AGB gehen die Regelungen des Vertrages vor.
← Zurück zur Startseite1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen der Agentur, insbesondere im Bereich Social-Media-Management, Content-Erstellung, Drohnenfotografie, Produktion von Promo-, Produkt- und Imagevideos (einschließlich Animationsvideos) sowie Erstellung von Websites, zwischen der Agentur und ihren Kunden. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Die laufende Social-Media-Betreuung erbringt die Agentur als Dienstleistung nach § 611 BGB. Einmalproduktionen (Drone Vision), Videoproduktionen und Websites erbringt die Agentur als Werkleistung nach § 631 BGB. Bei Werkleistungen schuldet die Agentur das im Vertrag beschriebene Werk. Darüber hinaus wird ein wirtschaftlicher Erfolg nicht geschuldet, insbesondere kein Reichweiten- oder Umsatzerfolg, keine Aufrufzahlen, keine Platzierung in Suchmaschinen und keine Nennung in Antworten von KI-Systemen.
2. Angebote der Agentur sind dreißig (30) Tage gültig. Der in einem Angebot oder Vertrag genannte Preis ist ein Festpreis für den beschriebenen Leistungsumfang und kein Kostenvoranschlag, es sei denn, er ist ausdrücklich als Schätzung bezeichnet. Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs erbringt die Agentur erst nach Nennung des Preises. Verlangt der Kunde sie danach ausdrücklich, auch mündlich, schuldet er die genannte Vergütung.
3. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil. Individuelle Vereinbarungen im Vertrag gehen diesen AGB vor. Bestimmungen dieser AGB, die ihrem Inhalt nach nur für bestimmte Leistungen gelten (z. B. Social-Media-Betreuung, Content-Days, Drohneneinsätze, Verträge mit monatlicher Laufzeit), gelten nur für diese Leistungen.
Die vertraglichen Zeitangaben der Drone-Vision-Pakete verstehen sich als maximale Zeitfenster (Obergrenze). Wird das benötigte Rohmaterial in kürzerer Zeit vollständig und in ausreichender Qualität erfasst, gilt der Content-Day als erfolgreich beendet. Ein Anspruch auf Ausschöpfung der maximalen Zeitdauer oder eine Preisminderung bei kürzerer Drehdauer besteht nicht. Die im jeweiligen Paket genannten Lieferfristen beginnen am Werktag nach dem Content-Day. Die Content-Days der Social-Media-Pakete gelten als beendet, sobald der Content in ausreichender Qualität und Menge für einen Monat erfasst wurde.
1. Der Einsatz von Drohnen erfolgt im Rahmen der offenen Kategorie nach der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 und steht unter dem Vorbehalt geeigneter Witterung (kein Starkregen, kein Sturm) sowie der luftrechtlichen Zulässigkeit. Über Durchführbarkeit, Flugroute und Flughöhe entscheidet die Agentur nach fachlichem Ermessen.
1a. Der Kunde bestätigt, Eigentümer oder Nutzungsberechtigter der Grundstücke und Gebäude zu sein, auf denen und über denen aufgenommen werden soll, und erteilt der Agentur die Zustimmung zum Überflug nach § 21h Absatz 3 der Luftverkehrs-Ordnung. Ist der Kunde Mieter oder Pächter, holt er die Zustimmung des Eigentümers vorab ein. Der Kunde teilt der Agentur vor dem Termin angrenzende Wohngrundstücke und sonstige Besonderheiten des Umfelds mit. Die Agentur stellt hierfür ein Formular bereit. Der Kunde stellt die Agentur von Ansprüchen Dritter frei, die darauf beruhen, dass diese Bestätigung nicht zutrifft.
1b. Lässt sich ein Flug nur unter Verletzung luftrechtlicher Vorschriften oder ohne erforderliche Zustimmungen Dritter durchführen, unterbleibt er. Ziffer 2 gilt entsprechend.
2. Bei laufenden Monatspaketen berechtigt es den Kunden nicht zur Minderung des monatlichen Paketpreises, wenn in einem Monat kein Drohnenflug durchgeführt werden kann (z. B. wegen Schlechtwetter oder fehlender neuer Motive vor Ort); die Agentur nutzt in diesem Fall bestehendes Archivmaterial zur Sicherung des Leistungseffekts. Bei Einmalproduktionen wird der Termin in einem solchen Fall kostenfrei verschoben.
1. Der Kunde ist verpflichtet, der Agentur die notwendigen Administrations- bzw. Redaktionsrechte auf den Social-Media-Kanälen über offizielle Plattform-Schnittstellen (z. B. Meta Business Suite) rechtzeitig einzurichten.
2. Der Kunde stellt der Agentur fortlaufend verwertbares Bild- und Videomaterial (Spontan-Material) via digitalem Cloud-Link zur Verfügung. Das Material für den Folgemonat muss vollständig bis zum 25. des aktuellen Monats eingereicht sein.
3. Das unter der Woche zugesandte Spontan-Material dient vorrangig der Erstellung der Story-Serien; einzelne Aufnahmen daraus können ergänzend auch in Reels verwendet werden. Kommt der Kunde seiner Pflicht zur Materialbereitstellung nicht nach, reduziert sich die Anzahl der monatlich veröffentlichten Story-Serien um den entsprechenden Anteil. Die Agentur ist nicht verpflichtet, fehlendes Material durch Mehrfachveröffentlichung derselben Aufnahmen oder durch Streckung des Content-Day-Materials auszugleichen. Die vereinbarte Anzahl der Reels bleibt hiervon unberührt, da diese vorrangig aus dem Content-Day produziert werden.
4. Nicht in Anspruch genommene Leistungen eines Kalendermonats verfallen mit Ablauf des Monats und sind nicht auf Folgemonate übertragbar. Beruht die Nichtinanspruchnahme darauf, dass der Kunde seine Mitwirkungspflichten nach den Ziffern 1 bis 3 nicht erfüllt hat, bleibt der Vergütungsanspruch der Agentur bestehen; die Agentur lässt sich hierauf ersparte Aufwendungen anrechnen. Beruht die Nichterbringung auf Gründen, die die Agentur zu vertreten hat, mindert sich die Vergütung anteilig.
Ein Anspruch auf Bearbeitung und Veröffentlichung von zugesendetem Spontan-Material innerhalb von weniger als 72 Stunden ab Zusendung besteht nicht, es sei denn, dies wurde für spezifische Events vorab schriftlich vereinbart und von der Agentur bestätigt oder anschließend zusätzlich vergütet.
1. Urlaubs- und Abwesenheitszeiten der Agentur:
Die Agentur ist berechtigt, im Rahmen ihrer Jahresplanung Betriebsferien sowie urlaubs- oder krankheitsbedingte Abwesenheiten anzukündigen. Bei fortlaufenden monatlichen Betreuungsverträgen (Abos) mit festem Leistungsumfang wird sichergestellt, dass das vereinbarte monatliche Content-Volumen zeitlich versetzt (entweder im Vormonat vorgezogen oder im Folgemonat nachgeholt) erbracht wird. Ein Anspruch des Kunden auf Minderung der monatlichen Pauschale aufgrund von Agentururlaub besteht ausdrücklich nicht, sofern das monatliche Gesamtvolumen im Abrechnungszeitraum erfüllt wird.
2. Terminabsagen und Verschiebungen durch die Agentur:
Soweit Termine (z. B. „Content-Days“ vor Ort) vereinbart sind, ist die Agentur im Falle höherer Gewalt, Krankheit oder unvorhersehbarer technischer Ausfälle berechtigt, den Termin kurzfristig zu verschieben. Die Agentur wird den Kunden unverzüglich informieren und einen zeitnahen Ersatztermin anbieten. Für weitergehende Ansprüche des Kunden gilt § 14.
3. Absage, Verschiebung und Mitwirkung des Kunden:
Der Kunde ist verpflichtet, vereinbarte Termine (insbesondere vor Ort stattfindende Dreh- und Content-Days) mindestens 72 Stunden vor dem Termin telefonisch oder in Textform abzusagen oder zu verschieben. Erfolgt die Absage später, ist die Agentur nicht verpflichtet, den Content-Day des betreffenden Monats nachzuholen; der vereinbarte Monatspreis bleibt bestehen. Die Agentur lässt sich anrechnen, was sie infolge des Ausfalls an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung ihrer Arbeitskraft erwirbt. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Agentur kein oder ein wesentlich geringerer Nachteil entstanden ist. Die Agentur bietet auf Wunsch des Kunden einen Ersatztermin an, soweit dies im laufenden Kalendermonat mit zumutbarem Aufwand möglich ist.
4. Einmalproduktionen (Drone Vision): Eine Anzahlung wird nicht erhoben. Für die Absage oder Verschiebung eines vereinbarten Produktionstermins durch den Kunden gilt:
a) Absage früher als eine (1) Woche vor dem Termin: kostenfrei.
b) Absage später als eine (1) Woche vor dem Termin, jedoch vor Beginn der Aufnahmen: 50 % des vereinbarten Produktionspreises.
c) Absage nach Beginn der Aufnahmen: der vollständige vereinbarte Produktionspreis abzüglich der von der Agentur ersparten Aufwendungen.
Dem Kunden bleibt in den Fällen b) und c) der Nachweis vorbehalten, dass ein Nachteil überhaupt nicht oder wesentlich niedriger entstanden ist. Wird innerhalb von vier (4) Wochen ein Ersatztermin durchgeführt, entfällt der Betrag nach Buchstabe b).
5. Für Drehtermine bei anderen Einmalleistungen (z. B. Videoproduktionen) gilt Ziffer 4 nur, wenn der Vertrag dies vorsieht. Andernfalls regelt der Vertrag die Folgen einer Absage.
1. Bei Projektleistungen (Websites, Videoproduktionen und sonstige Einmalleistungen) stellt der Kunde der Agentur die benötigten Inhalte, Angaben, Logos, Bilder und Zugänge rechtzeitig und in digitaler Form zur Verfügung. Er versichert, an allen von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte zu besitzen, insbesondere Urheber-, Marken-, Namens- und Persönlichkeitsrechte. Als vom Kunden geliefert gelten auch Inhalte, die die Agentur auf seinen Wunsch aus bestehenden Quellen übernimmt, etwa von seiner Website, seinem Google-Unternehmensprofil oder seinen Social-Media-Kanälen. Er stellt die Agentur von Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Rechtsverfolgungskosten frei, die auf einer Verletzung dieser Rechte beruhen, soweit die Agentur die Verletzung nicht zu vertreten hat. Inhalte, deren Rechte erkennbar nicht beim Kunden liegen (z. B. von Besuchern hochgeladene Fotos oder Bewertungen von Kunden), verwendet die Agentur nur, wenn der Kunde die Berechtigung zur Nutzung in Textform bestätigt. Der Kunde stellt sicher, dass die Nutzung dieser Quellen auch nach den Bedingungen des jeweiligen Anbieters zulässig ist. Kundenbewertungen verwendet die Agentur nur unverändert und mit Quellenangabe.
2. Erbringt der Kunde seine Mitwirkung nach Ziffer 1 nicht rechtzeitig, verschieben sich die Termine entsprechend. Ruht das Projekt länger als sechs (6) Wochen, weil der Kunde seine Mitwirkung nicht erbringt, kann die Agentur ihm in Textform eine Frist von mindestens zwei (2) Wochen zur Nachholung setzen und erklären, dass sie den Vertrag kündigt, wenn die Mitwirkung bis zum Fristablauf nicht erfolgt. Erfolgt sie nicht, gilt der Vertrag mit Fristablauf als aufgehoben. Die Agentur kann dann den ihrer bis dahin geleisteten Arbeit entsprechenden Teil der Vergütung, Ersatz ihrer darin nicht enthaltenen Auslagen sowie, soweit nach § 642 BGB begründet, eine angemessene Entschädigung verlangen (§§ 642, 643, 645 BGB). Eine bereits geleistete Zahlung wird angerechnet.
1. Die Agentur legt dem Kunden alle produzierten Inhalte vor der geplanten Veröffentlichung zur Freigabe (z. B. via E-Mail, WhatsApp) vor. Mit Erteilung der Freigabe übernimmt der Kunde die alleinige rechtliche Verantwortung für die Inhalte (insbesondere Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht).
2. Die Agentur führt keine rechtliche Prüfung der Inhalte durch. Der Kunde stellt die Agentur von Ansprüchen Dritter sowie den dadurch entstehenden notwendigen Rechtsverfolgungskosten (einschließlich angemessener Anwalts- und Gerichtskosten) frei, die auf Inhalten, Angaben oder Vorgaben des Kunden oder auf von ihm freigegebenen oder als Rohmaterial zur Verfügung gestellten Inhalten beruhen. Dies gilt nicht, soweit die Agentur die Rechtsverletzung zu vertreten hat, insbesondere bei von ihr eingebrachten Bestandteilen (z. B. Musik, Stock-Material, KI-Ergebnisse) oder bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
3. Reagiert der Kunde auf eine vorgelegte Inhaltserstellung (z. B. Entwurf eines Clips oder Posting-Textes) nicht innerhalb von drei (3) Werktagen ab Zugang der Mitteilung durch Freigabe oder durch Übermittlung konkreter Korrekturwünsche in Textform, gilt der Inhalt als vom Kunden vollumfänglich freigegeben (Freigabefiktion). Die Veröffentlichung oder Einplanung durch die Agentur darf nach Ablauf dieser Frist erfolgen. Die Agentur weist in der Vorlage auf diese Folge hin.
4. Für die Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit der Angaben des Kunden zu seinen Produkten und Leistungen ist allein der Kunde verantwortlich, insbesondere für Wirkversprechen, Vergleiche, Preis- und Pflichtangaben, Zertifikate, Auszeichnungen sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Die Agentur setzt seine Vorgaben gestalterisch um und prüft sie nicht.
1. Stufenweise Freigabe. Bei Projektleistungen kann die Agentur Konzept, Skript, Entwurf und Endfassung dem Kunden stufenweise zur Freigabe vorlegen. Freigegebene Stufen sind die verbindliche Grundlage der weiteren Arbeit. Spätere Änderungen an freigegebenen Teilen sind Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs (§ 1 Ziffer 2).
2. Korrekturschleifen. Eine Korrekturschleife besteht aus einer gesammelten Liste von Änderungswünschen in Textform und deren Umsetzung. Der Kunde teilt seine Änderungswünsche innerhalb der im Vertrag genannten Frist, mangels Angabe innerhalb von sieben (7) Werktagen nach Bereitstellung mit. Teilt er innerhalb der Frist keine Änderungswünsche mit, gilt die Korrekturschleife als ohne Änderungswünsche abgeschlossen. Weitere Korrekturschleifen werden gesondert vergütet; die Agentur nennt den Preis vor der Beauftragung.
3. Abnahme. Nach Fertigstellung fordert die Agentur den Kunden zur Abnahme auf und weist dabei auf die Folge nach Satz 5 hin. Die Abnahme kann auf Grundlage einer Vorschau- oder Abnahmefassung erfolgen, die inhaltlich der Endfassung entspricht. Wasserzeichen sowie der Vorbehalt der Übergabe der Endfassung bis zur Zahlung (§ 12 Ziffer 4) stehen der Abnahme und der Fälligkeit der Vergütung nicht entgegen; die Endfassung wird Zug um Zug gegen Zahlung übergeben. Der Kunde erklärt die Abnahme oder verweigert sie unter Angabe konkreter Mängel in Textform innerhalb der im Vertrag genannten Frist, mangels Angabe innerhalb von sieben (7) Werktagen ab Zugang der Aufforderung. Verweigert er die Abnahme nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe mindestens eines wesentlichen Mangels, gilt das Werk als abgenommen (§ 640 Absatz 2 BGB). Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
4. Gestaltungsspielraum. Abweichungen von gestalterischen Vorstellungen des Kunden, die weder im Vertrag noch im Briefing noch in einer Korrekturschleife festgelegt wurden, sind keine Mängel. Gestalterische Änderungswünsche nach Ausschöpfung der vereinbarten Korrekturschleifen sind keine Mängel; sie werden nach Ziffer 2 gesondert vergütet.
5. Zustand bei Abnahme. Maßgeblich ist der Zustand des Werks bei der Abnahme. Keine Mängel sind Änderungen am Werk durch den Kunden oder Dritte (z. B. Umschnitt, eigene Anpassungen) sowie Abweichungen, die auf späteren Änderungen der technischen Umgebung beruhen (z. B. neue Browser- oder Betriebssystemversionen, Änderungen bei Plattformen oder beim Hosting). Stellt sich eine vom Kunden gemeldete Störung als durch solche Änderungen verursacht heraus, vergütet der Kunde den Aufwand für Fehlersuche und Behebung gesondert; die Agentur nennt den Preis vor Beginn der Arbeiten.
6. Mängelrechte. Bei Mängeln leistet die Agentur zunächst Nacherfüllung, nach ihrer Wahl durch Beseitigung des Mangels oder durch Neuherstellung des betroffenen Teils. Mängel, die bei einer Prüfung des Werks offensichtlich erkennbar sind (z. B. Fehler in Text, Bild, Ton oder Layout), sind spätestens bei der Abnahme zu rügen; § 640 Absatz 3 BGB bleibt unberührt. Bleiben offensichtliche Mängel trotz zumutbarer Prüfung unerkannt und werden sie nicht innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach der Abnahme in Textform gerügt, kann der Kunde daraus keine Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz herleiten, es sei denn, die Agentur hat den Mangel arglistig verschwiegen oder es liegt einer der Fälle des § 14 Ziffer 1 vor; der Anspruch auf Nacherfüllung bleibt unberührt. Alle Ansprüche wegen Mängeln verjähren in zwölf (12) Monaten ab der Abnahme. Die Verkürzung gilt nicht für Schadensersatzansprüche in den Fällen des § 14 Ziffer 1 und nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.
6a. Wird die Endfassung erst nach der Abnahme übergeben (§ 12 Ziffer 4), beginnen die Fristen nach Ziffer 6 mit der Übergabe der Endfassung; für Abweichungen der Endfassung von der Abnahmefassung beträgt die Rügefrist vierzehn (14) Tage ab Übergabe.
7. Aufbewahrung. Nach Übergabe der Endfassung ist die Agentur nicht verpflichtet, Endfassungen oder Kopien des Werks länger als drei (3) Monate aufzubewahren; bis zur Übergabe und für die Dauer eines laufenden Mängelverfahrens bleibt sie hierzu verpflichtet.
8. Kündigung und Nichtabnahme. Der Kunde kann einen Werkvertrag jederzeit in Textform kündigen (§ 648 BGB). Kündigt er, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, oder nimmt er die fertiggestellte Leistung nicht ab, obwohl kein wesentlicher Mangel vorliegt, behält die Agentur den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Sie lässt sich ersparte Aufwendungen und anderweitigen Erwerb anrechnen. Für den Teil der Leistung, der bis zur Kündigung noch nicht erbracht war, wird vermutet, dass der Agentur 5 % der darauf entfallenden Vergütung zustehen (§ 648 Satz 3 BGB); dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass die ersparten Aufwendungen höher sind. Bereits erbrachte Teile sind nach dem erreichten Leistungsstand zu vergüten. Die Agentur rechnet den Leistungsstand ab und dokumentiert ihn, z. B. durch Entwürfe oder Videos; die Rechnung ist innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Zugang zu zahlen. Die Übergabe der Dateien und die Nutzungsrechte richten sich auch dann nach § 12 Ziffer 4.
9. Vorrang. Für Werkleistungen geht dieser Paragraf § 8 Ziffer 3 vor. Abweichende Regelungen im Vertrag gehen diesem Paragrafen vor.
Der Kunde verpflichtet sich eigenverantwortlich, vor Beginn jeglicher Content-Produktion alle erforderlichen datenschutzrechtlichen und persönlichkeitsrechtlichen Einwilligungserklärungen von Personen einzuholen, die in den Videos oder auf Fotos zu sehen oder zu hören sind (z. B. Mitarbeiter des Kunden, Statisten oder Endkunden). Diese Einwilligungen müssen im Voraus schriftlich vorliegen. Die Agentur stellt dem Kunden hierfür vorbereitete Einwilligungsformulare für Bild- und Videomaterial sowie für den Drohnenflug zur Verfügung, die der Kunde den betroffenen Personen vorlegen kann. Die Stimme einer Person, auch als künstliche Nachbildung, verwendet die Agentur nur mit deren ausdrücklicher Einwilligung. Der Kunde stellt die Agentur von sämtlichen Ansprüchen Dritter sowie damit verbundenen Rechtsverfolgungskosten wegen fehlender oder unwirksamer Einwilligungen frei, soweit die Agentur die Verletzung nicht zu vertreten hat.
1. Die Agentur verwendet für Videoproduktionen ausschließlich Musik, für die sie über eine gültige Lizenz verfügt. Dies sind in der Regel gemeinfreie oder unter einer freien Lizenz veröffentlichte Titel, von der Agentur selbst komponierte oder erzeugte Musik und Klänge, Titel aus kostenpflichtigen Stock-Musik-Bibliotheken oder die von Meta für die kommerzielle Nutzung bereitgestellten Audiospuren (Meta Sound Collection).
1a. Der Umfang des Nutzungsrechts an der Musik richtet sich nach den Bedingungen des jeweiligen Anbieters und kann hinter dem Nutzungsrecht nach Ziffer 3 zurückbleiben. Insbesondere dürfen Inhalte, die Musik aus der Meta Sound Collection enthalten, ausschließlich auf den Plattformen des Meta-Konzerns (Instagram, Facebook, Threads) veröffentlicht werden. Eine Nutzung solcher Inhalte auf der Internetseite des Kunden, auf Drittportalen (z. B. Immobilien- oder Fahrzeugportalen), auf anderen Plattformen oder in Offline-Medien ist nicht gestattet. Die Agentur weist den Kunden auf diese Beschränkung bei der Übergabe der betroffenen Inhalte hin.
1b. Wünscht der Kunde eine plattformübergreifende Nutzung, erstellt die Agentur auf Anfrage eine Fassung mit entsprechend lizenzierter Musik oder ohne Musik. Sie wird gesondert vergütet; die Agentur teilt den Preis vor der Beauftragung mit.
1c. Die Agentur weist darauf hin, dass Social-Media-Plattformen (z. B. Meta, TikTok) ihre Nutzungsbedingungen, Lizenzbestimmungen und Algorithmen für Audiospuren jederzeit einseitig ändern können. Die Agentur übernimmt keine Haftung dafür, wenn von den Plattformen bereitgestellte Audiospuren nachträglich stummgeschaltet, eingeschränkt oder entfernt werden, sofern dies außerhalb ihres Einflussbereichs liegt. Auf Wunsch des Kunden erstellt die Agentur in diesem Fall einmalig kostenfrei eine neu vertonte Fassung.
2. Wünscht der Kunde ausdrücklich geschützte Titel (z. B. aktuelle Charts), ist er für den Lizenzerwerb selbst verantwortlich und trägt das volle rechtliche Risiko bei Abmahnungen oder Stummschaltungen. Er stellt die Agentur insoweit von jeglicher Haftung frei.
3. Das ungeschnittene Rohmaterial (Raw Footage) vom Content-Day sowie die Arbeitsdateien der Agentur, insbesondere Schnitt-, Animations- und Projektdateien, Vorlagen und wiederverwendbare Komponenten, soweit sie nicht nach dem Vertrag zu übergeben sind, verbleiben im Eigentum und Urheberrecht der Agentur. Die Herausgabe ist nicht geschuldet; sie kann gesondert vereinbart und vergütet werden. Der Kunde erhält an den fertigen Inhalten ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht zur Veröffentlichung auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen, seiner eigenen Internetseite sowie auf branchenüblichen Portalen, auf denen er seine Leistungen oder Objekte bewirbt (z. B. Immobilien- oder Fahrzeugportale). Die Beschränkungen nach Ziffer 1a bleiben unberührt. Sieht der Vertrag für die jeweilige Leistung einen abweichenden Nutzungsumfang vor (z. B. für bezahlte Werbung, Messen oder Fernsehen), geht der Vertrag vor.
3a. Die Nutzung der Inhalte als bezahlte Anzeige (z. B. Meta Ads, Google Ads) ist im einfachen Nutzungsrecht nicht enthalten. Sie bedarf der vorherigen Vereinbarung und wird gesondert vergütet; die Agentur teilt den Preis vor der Beauftragung mit.
3b. Bei Websites übergibt die Agentur den ausgelieferten Frontend-Code. Der Kunde erhält daran ein einfaches, zeitlich unbefristetes Recht zur Vervielfältigung, zum Hosting, zur öffentlichen Zugänglichmachung und zur Bearbeitung durch ihn oder beauftragte Dritte, jeweils für seine eigene Internetpräsenz. Vorlagen, Frameworks und wiederverwendbare Komponenten der Agentur bleiben bei der Agentur; der Kunde erhält insoweit nur das vorgenannte Nutzungsrecht.
4. Referenznutzung (Eigenwerbung der Agentur): Die Agentur ist berechtigt, das im Rahmen dieses Vertrages erstellte Bild-, Foto-, Ton- und Videomaterial sowie die erstellten Websites, Gestaltungen und Animationen (auch als Screenshots, Bildschirmaufnahmen oder als Link zur veröffentlichten Seite) für eigene Werbezwecke zu nutzen, zu bearbeiten und öffentlich zugänglich zu machen, insbesondere auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen (z. B. Instagram, Facebook, TikTok), auf ihrer Website, in Portfolios, Angeboten und Präsentationen sowie in digitalen und analogen Werbemedien als Referenz und Fallstudie. Dieses Recht ist zeitlich und räumlich unbeschränkt; es besteht auch nach Beendigung dieses Vertrages fort und umfasst die wiederholte Veröffentlichung. Inhalte, die der Kunde noch nicht veröffentlicht hat (z. B. unveröffentlichte Produkte oder Kampagnen), nutzt die Agentur erst nach deren Veröffentlichung durch den Kunden oder nach dem Marktstart. Preise und vertrauliche Informationen nach § 15 Ziffer 1 nennt die Agentur dabei nicht. Ziffer 4c bleibt unberührt.
4a. Der Kunde stimmt dieser Nutzung für sein Unternehmen zu und gestattet der Agentur hierfür die Nennung seines Unternehmensnamens sowie die Verwendung seines Logos und der Aufnahmen seiner Geschäftsräume und Objekte.
4b. Die Rechte abgebildeter Personen bleiben hiervon unberührt. Material, auf dem natürliche Personen erkennbar sind, nutzt die Agentur für eigene Werbezwecke nur, soweit die nach § 10 einzuholende Einwilligung dieser Personen die Nutzung zur Eigenwerbung der Agentur ausdrücklich mit umfasst; die Agentur stellt hierfür ein entsprechendes Formular bereit. Liegt für eine abgebildete Person keine solche Einwilligung vor oder widerruft sie diese, verwendet die Agentur für ihre Eigenwerbung nur Aufnahmen ohne diese Person oder macht sie unkenntlich. Material, auf dem keine Personen erkennbar sind, bleibt hiervon unberührt.
4c. Der Kunde kann der Referenznutzung nach Ziffer 4 jederzeit ganz oder teilweise in Textform widersprechen; einer Begründung bedarf es nicht. Die Agentur stellt die Nutzung innerhalb von zehn (10) Werktagen mit Wirkung für die Zukunft ein. Bereits hergestellte Druckerzeugnisse sowie bereits verbreitete Werbemittel, deren Rückruf der Agentur nicht zumutbar ist, bleiben unberührt.
5. Die Agentur kann bei der Erstellung von Texten, Bildern, Tönen, Stimmen, Videos und Quellcode Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz einsetzen, soweit deren Lizenzbedingungen die kommerzielle Nutzung der Ergebnisse erlauben. Realistisch wirkende KI-generierte Abbildungen von Personen, Räumlichkeiten, Produkten oder Ereignissen sowie KI-erzeugte Stimmen setzt sie nur mit Freigabe des Kunden ein und versieht sie mit einem Hinweis auf die künstliche Erzeugung, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist (Art. 50 KI-Verordnung). Die Auswahl einer KI-Stimme oder KI-Abbildung im Vertrag gilt als Freigabe. Der Kunde entfernt diese Hinweise nicht. Die Agentur prüft KI-Ergebnisse auf offensichtliche Ähnlichkeit mit erkennbar geschützten Werken; eine weitergehende Prüfung erfolgt nicht. An KI-generierten Bestandteilen besteht unter Umständen kein Urheberrecht; die Agentur schuldet insoweit keine Rechtsposition, die Dritten die Nutzung ähnlicher Inhalte untersagt.
6. Bestandteile Dritter (z. B. Open-Source-Bibliotheken, Schriftarten, lizenzierte Bilder, Symbole sowie Musik und Videos aus Bibliotheken) unterliegen den Lizenzbedingungen ihrer Rechteinhaber. Die Agentur verwendet nur Bestandteile, deren Lizenz die vereinbarte geschäftliche Nutzung durch den Kunden erlaubt, und weist auf Einschränkungen hin. Der Kunde beachtet diese Lizenzbedingungen und entfernt keine Lizenz- oder Urhebervermerke. Entstehen für den vereinbarten Nutzungsumfang zusätzliche Lizenzkosten, werden sie nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Kunden gesondert berechnet.
1. Befindet sich der Kunde mit der Zahlung der monatlichen Pauschale im Verzug, ist die Agentur berechtigt, ihre Leistungen (einschließlich Content-Days und Postings) bis zum vollständigen Ausgleich der Forderungen einzustellen.
2. Der Vergütungsanspruch für den Zeitraum der berechtigten Leistungseinstellung bleibt hiervon unberührt.
3. Die Vergütung für Einmalleistungen (Produktionen, Videos, Websites) wird mit der Abnahme fällig, soweit der Vertrag nichts anderes bestimmt (z. B. Abschlagszahlungen). Rechnungen sind innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Zugang, frühestens jedoch mit Fälligkeit der Vergütung, ohne Abzug zu zahlen. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Kunde ohne Mahnung in Verzug.
4. Bei Einmalleistungen entstehen die Nutzungsrechte nach § 11 erst mit vollständiger Zahlung der Vergütung (aufschiebende Bedingung); bis dahin darf der Kunde die gelieferten Inhalte nicht veröffentlichen oder sonst nutzen. Website-Dateien übergibt die Agentur erst nach vollständiger Zahlung; bis dahin besteht ein Zurückbehaltungsrecht. Die Agentur darf Vorschauen und Abnahmefassungen mit einem Wasserzeichen versehen und die Endfassung ohne Wasserzeichen erst nach Zahlung übergeben.
5. Gerät der Kunde mit einer vereinbarten Abschlags- oder Vorauszahlung in Verzug, darf die Agentur die Arbeit bis zur Zahlung einstellen. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
1. Preisanpassung bei unverändertem Leistungsumfang: Die Agentur ist berechtigt, die monatliche Pauschalvergütung anzupassen, um veränderten Marktbedingungen und gestiegenen Produktionskosten Rechnung zu tragen. Eine Anpassung ist frühestens sechs (6) Monate nach Vertragsbeginn zulässig; innerhalb eines Zeitraums von zwölf (12) Monaten darf die Vergütung insgesamt um höchstens 10 % angepasst werden. Die Agentur kündigt jede Anpassung mindestens sechs (6) Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) an.
2. Erweiterung von Leistungsumfang, Technik und Qualität: Erweitert die Agentur den Leistungsumfang oder den eingesetzten Technik- und Qualitätsstandard wesentlich, kann sie dem Kunden ein entsprechend angepasstes Paket zu einem gesondert zu vereinbarenden Preis anbieten. Die Begrenzung nach Ziffer 1 gilt hierfür nicht, da eine solche Anpassung der Zustimmung des Kunden in Textform bedarf. Nimmt der Kunde das Angebot nicht an, wird der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fortgesetzt. Die Preise der Agentur für neu abzuschließende Verträge bleiben von Ziffer 1 ebenfalls unberührt.
3. Änderung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen: Die Agentur ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen anzupassen, soweit dies aufgrund geänderter Gesetze, geänderter Rechtsprechung oder geänderter Bedingungen der genutzten Plattformen erforderlich wird und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Auch solche Änderungen werden mindestens sechs (6) Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform angekündigt. Für laufende Projektleistungen (Einmalleistungen) gilt die bei Vertragsschluss maßgebliche Fassung dieser AGB unverändert.
4. Widerspruch und Kündigung: Ist der Kunde mit einer angekündigten Änderung nach Ziffer 1 oder Ziffer 3 nicht einverstanden, kann er ihr innerhalb von vier (4) Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform widersprechen. In diesem Fall ist er berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Änderung zu kündigen; bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen fort. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Frist, gilt die Änderung als angenommen. Auf das Widerspruchs- und das Kündigungsrecht weist die Agentur in der Ankündigung gesondert hin.
1. Die Agentur haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, für arglistig verschwiegene Mängel, im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Agentur auf den Ersatz des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens, begrenzt auf 50.000,00 EUR je Schadensfall. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung dieses Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
3. Im Übrigen ist die Haftung der Agentur für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
4. Soweit nicht Ziffer 1 oder Ziffer 2 eingreift, übernimmt die Agentur keine Haftung für Verzögerungen oder Ausfälle bei der Leistungserbringung aufgrund von höherer Gewalt, ungünstigen Witterungsbedingungen (insbesondere bei Drohneneinsätzen), luftrechtlich bedingten Einschränkungen oder technischen Störungen der Social-Media-Plattformen Dritter sowie sonstiger Dienste Dritter (z. B. Cloud- und KI-Dienste). Die Leistungspflichten der Agentur ruhen für die Dauer solcher Umstände. Dauern sie länger als sechs (6) Wochen an, kann jede Partei den betroffenen Teil des Vertrags in Textform kündigen; bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
5. Soweit nicht Ziffer 1 oder Ziffer 2 eingreift, haftet die Agentur nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen oder mittelbare Folgeschäden des Kunden.
6. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Gesellschafter, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Agentur.
7. Überlässt der Kunde der Agentur Produkte, Muster oder sonstige Gegenstände für Aufnahmen, trägt er Versand und Versicherung. Die Agentur haftet für Beschädigung oder Verlust nur nach den Ziffern 1 bis 6. Der Kunde holt die Gegenstände innerhalb von vier (4) Wochen nach Abnahme oder Beendigung des Vertrags ab; danach sendet die Agentur sie auf Kosten des Kunden zurück. Sollen Produkte bei den Aufnahmen bestimmungsgemäß verbraucht oder beansprucht werden, ist dies vorher abzustimmen; die dabei entstehende Abnutzung ist keine Beschädigung.
1. Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, nutzen sie nur zur Durchführung des Vertrags und geben sie nicht an Dritte weiter. Vertraulich sind insbesondere unveröffentlichte Produkte und Kampagnen, Preise, Geschäftszahlen und Zugangsdaten. Die Agentur darf Dienstleister und Hilfspersonen einsetzen (z. B. Cloud-, Schnitt- und KI-Dienste), soweit dies für die Leistung erforderlich ist und diese zur Vertraulichkeit verpflichtet sind und Eingaben nicht zum Training eigener Modelle verwenden. Werden dabei personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO.
2. Nicht vertraulich sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder ohne Verstoß gegen diese Pflicht öffentlich werden, die der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren oder von ihr unabhängig entwickelt wurden, sowie Informationen, deren Offenlegung gesetzlich oder behördlich verlangt wird.
3. Die Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus für zwei (2) Jahre; für Zugangsdaten und Geschäftsgeheimnisse gilt sie unbefristet.
4. Die Nennung des Kunden und die Nutzung der Arbeitsergebnisse als Referenz nach § 11 Ziffer 4 verstoßen nicht gegen diese Pflicht.
1. Die Agentur ist zur außerordentlichen und fristlosen Kündigung dieses Vertrages aus wichtigem Grund berechtigt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
a) der Kunde trotz schriftlicher Mahnung oder Fristsetzung seinen vertraglichen Mitwirkungspflichten nach § 4 dieser AGB wiederholt nicht nachkommt und dadurch die Content-Produktion (z. B. die Vereinbarung oder Durchführung des Content-Days) nachhaltig blockiert oder unmöglich macht,
b) der Kunde mit der Zahlung der vereinbarten Vergütung für zwei aufeinanderfolgende Monate oder mit einem Betrag, der zwei Monatsüberweisungen erreicht, im Verzug ist,
c) der Kunde die Urheber- oder Nutzungsrechte nach § 11 dieser AGB schwerwiegend verletzt oder das Ansehen der Agentur durch unwahre Tatsachenbehauptungen oder Schmähkritik öffentlich schädigt.
2. Das Recht zur ordentlichen Kündigung steht der Agentur gleichermaßen und ohne Angabe von Gründen zu. Sofern im Hauptvertrag keine abweichende Erstlaufzeit oder Kündigungsfrist vereinbart wurde, kann der Vertrag von Seiten der Agentur nach Ablauf der Mindestlaufzeit innerhalb von 2 Monaten zum Monatsende ordentlich gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 16 Ziffer 1) bleibt hiervon unberührt.
3. Ziffer 1 Buchstaben a und b sowie Ziffer 2 gelten nur für Verträge über laufende Leistungen. Für Projektleistungen gelten § 7 Ziffer 2 und die gesetzlichen Kündigungsrechte.
1. Die Agentur ist berechtigt, die Rechte und Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis im Wege der Vertragsübernahme ganz oder teilweise auf eine nachfolgende Personen- oder Kapitalgesellschaft (insbesondere eine UG oder GmbH) zu übertragen, sofern die bisherigen Gesellschafter an dieser Gesellschaft beteiligt sind und die Betreuung zu unveränderten Konditionen fortgeführt wird.
2. Die Agentur zeigt dem Kunden eine solche Übertragung mindestens vier (4) Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Der Kunde kann der Übertragung innerhalb dieser Frist in Textform widersprechen; in diesem Fall ist er berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt der Übertragung zu kündigen. Die Übertragung wird in jedem Fall mit Ablauf der Frist wirksam.
3. Im Falle einer Gesamtrechtsnachfolge (z. B. Umwandlung, Verschmelzung) gehen die Rechte und Pflichten automatisch auf den Rechtsnachfolger über.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schrift- oder Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. Erfüllungsort für die Leistungen der Agentur ist ihr Sitz; die Durchführung von Content-Days beim Kunden bleibt hiervon unberührt. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag Heilbronn. Dasselbe gilt, wenn der Kunde im Zeitpunkt der Klageerhebung keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsschluss aus dem Inland verlegt hat. Die Agentur ist in allen Fällen auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
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